Luxemburg: Ana Correia da Veiga zieht als erste schwarze Frau ins Parlament ein
Ein historischer Schritt für die politische Repräsentation im Großherzogtum. Am 14. Oktober 2026 hat Ana Correia da Veiga, Mitglied der linken Partei déi Lénk, in der luxemburgischen Abgeordnetenkammer ihren Amtseid abgelegt.

Die 43-jährige Ana Correia da Veiga wurde in Luxemburg geboren und hat kapverdische Wurzeln. Vor ihrem Einzug ins Parlament engagierte sie sich in der Kommunalpolitik, unter anderem im Gemeinderat der Stadt Luxemburg. Außerdem war sie im sozialen Bereich tätig – eine Erfahrung, die sie in ihr neues Amt einbringen möchte.
Ihr Einzug in die Kammer erfolgt im Rahmen des Rotationsprinzips, das déi Lénk bei ihren Mandaten anwendet. Sie folgt auf David Wagner, während Gary Diderich den Platz von Marc Baum übernimmt.
Bildung und soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt ihrer Prioritäten.
Ana Correia da Veiga will sich insbesondere für Fragen der Bildung, der sozialen Gerechtigkeit und des Wohnens einsetzen. Sie möchte die Chancengleichheit für alle Kinder fördern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, und die Realitäten vor Ort ins Parlament tragen.
Auch der Kampf gegen Rassismus gehört zu ihren Anliegen. Auch wenn ihre Ernennung eine historische Premiere darstellt, möchte die neue Abgeordnete ebenso für ihre Ideen, ihren Werdegang und ihre politische Arbeit anerkannt werden.
Ein Symbol für die Vielfalt in Luxemburg.
In einem Land, das von großer kultureller Vielfalt und einer internationalen Bevölkerung geprägt ist, markiert diese Ernennung einen wichtigen Moment für die politische Repräsentation.
Über ihre symbolische Bedeutung hinaus erinnert der Einzug von Ana Correia da Veiga in die Kammer daran, wie wichtig die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am demokratischen Leben und die Vielfalt der Lebenswege in den Institutionen sind.
Für die Großregion, in der Menschen aus Frankreich, Luxemburg und Deutschland täglich ihre Erfahrungen und Kulturen teilen, verdeutlicht diese Nachricht zudem den Wandel der luxemburgischen Gesellschaft.
Radio Tripoint wird auch weiterhin die Persönlichkeiten und Ereignisse beleuchten, die unsere Gesellschaft voranbringen – in Luxemburg, in Frankreich und in Deutschland.
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