„Jenseits der Grenze“: eine Ausstellung zwischen Erinnerung und Europa im Schengen Museum.
Vom 15. Juni bis zum 13. September 2026 zeigt das Schengen Museum die Ausstellung „Jenseits der Grenze“ der deutschen Künstler Silke Markefka und Nikolai Vogel.

Vom 15. Juni bis zum 13. September 2026 zeigt das Schengen Museum die Ausstellung „Jenseits der Grenze“ der deutschen Künstler Silke Markefka und Nikolai Vogel. Sie ist an einem geschichtsträchtigen Ort zu sehen: an Bord der Prinzessin Marie-Astrid Europa, dem Schiff, auf dem 1985 das Schengener Abkommen unterzeichnet wurde.
Mit rund zwanzig Installationen aus Malerei, Text und Klangarbeiten laden die beiden Künstler zum Nachdenken über den Wandel der Grenzen in Europa ein. Ihr Projekt entstand nach einer Reise 2008 und 2009 entlang der ehemaligen deutschen Grenzen, zu einer Zeit, in der die Grenzposten nach und nach verschwanden.
Die Werke von Silke Markefka greifen diese Landschaften in einer Malerei auf, die mit der Erinnerung und den verschiedenen Schichten der Zeit spielt. Nikolai Vogel ergänzt diesen Ansatz mit Tonaufnahmen und literarischer Arbeit, die die Besucher in die Atmosphäre dieser heute veränderten Orte zurückversetzen.
Am Ort selbst gezeigt, an dem die Idee eines Europas ohne Grenzen entstand, lädt die Ausstellung jeden ein, über unsere gemeinsame Geschichte nachzudenken und über den Platz, den Grenzen in unserer Gesellschaft noch einnehmen.
Praktische Informationen:
- Ort: Schengen Museum (Luxemburg)
- Ausstellung: vom 15. Juni bis zum 13. September 2026
- Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr

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